
Historische Romane aus der Welt der Bibel
Geschichten aus dem Tanach, erzählt von denen, die dabei waren.
Historische Romane zum Hören und Lesen. Die erste Reihe führt nach Anatot, einem Priesterdorf eine Stunde vor Jerusalem, in die Jahre zwischen dem Heer von Assur und dem Fall der Stadt.
„Zweimal ist meine Familie vor einem Weltreich nach Jerusalem geflohen.“
Gilad, der jüngste Bruder des Schreibers Baruch
Er erzählt im Exil in Babel, was sein Großvater gesehen hat und was er selbst erlebt hat. Von einem Jungen, der im Sommer 701 über die Berge lief. Von einem Stall, in dem nachts bei einer Lampe die Buchstaben gelehrt wurden, als niemand sonst es tat. Von einem Krug voller Scherben, und auf jeder Scherbe steht ein Name.
Die Bibel nennt die Menschen dieser Familie nur in einem Halbsatz. Was sie erlebt haben könnten, erzählt der Roman, so genau, wie es die Quellen erlauben.
Die erste Reihe
Die Scherben von Anatot
Band 1 · Die gefundenen Worte
Anatot, im Sommer des Jahres 701. Ein Läufer kommt über die Berge: Das Heer von Assur ist im Land. Der Junge Machseja flieht mit seiner Familie in die Stadt, hört von der Mauer die Stimme des Feindes und sieht am Morgen, was in der Nacht geschehen ist. Er wird es sein Leben lang erzählen.
Achtzig Jahre später findet man im Haus des Ewigen eine Rolle. Dazwischen liegen die dunklen Jahre Menasches, ein Prophet, der neun Tage im Stroh eines Stalls schweigt, ein Bauer, der nachts bei einer Lampe Buchstaben lehrt, und ein Krug, in dem die Namen der Verlorenen liegen.
- Zeit
- 701 bis 586 vor der Zeitrechnung
- Familie
- Vier Generationen aus Anatot
- Band 1
- 20 Kapitel, 701 bis 622
- Erzählt
- Aus dem hebräischen Text
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Die Zeit
Hundertfünfzehn Jahre, die alles verändert haben
Zwischen dem Heer Sanheribs und dem Fall Jerusalems liegt die Zeit der großen Propheten: Jeschajahu, Chulda, Jirmejahu. Der Roman folgt ihr so, wie eine Familie sie erlebt hat, von unten, aus dem Dorf, über vier Generationen.
-
Das Lager der Assyrer in der Schefela. Rekonstruktion. 701vor der ZeitrechnungDas Heer von Assur
Sanherib, der mächtigste König der Welt, zieht durch Juda. Sechsundvierzig befestigte Städte fallen, Lachisch wird gestürmt. Vor Jerusalem lagert sein Heer, und sein Sprecher ruft auf Judäisch zur Mauer hinauf.
2. Könige 18 und 19 -
Im Gang unter der Davidsstadt. Rekonstruktion. um 701unter der StadtDer Tunnel
Hiskijahus Steinhauer haben von beiden Seiten einen Gang durch den Fels geschlagen, damit das Wasser der Quelle in die Stadt fließt und nicht dem Feind. Man kann ihn bis heute durchwaten.
2. Könige 20,20 -
Buchstaben im Stall, bei einer einzigen Lampe. 686bis 642Die dunklen Jahre
Menasche stellt ein Götzenbild in das Haus des Ewigen, und wer widerspricht, verschwindet. In Anatot lehrt ein Bauer nachts im Stall bei einer Lampe die Buchstaben, damit die Worte nicht verloren gehen.
2. Könige 21 -
Die Rolle in der Kammer. Rekonstruktion. 622vor der ZeitrechnungDie gefundene Rolle
Bei Ausbesserungen am Haus des Ewigen findet der Hohepriester Chilkijahu eine Rolle. Der Schreiber Schafan liest sie dem jungen König Joschijahu vor, und der König zerreißt seine Kleider.
2. Könige 22 -
In der Werkstatt eines Töpfers. Rekonstruktion. um 600im Haus des TöpfersTon in der Hand
Jirmejahu sieht einem Töpfer zu. Das Gefäß misslingt ihm unter den Händen, und er formt daraus ein neues. So, sagt der Prophet, ist Israel in der Hand des Ewigen.
Jeremia 18 -
Auf dem Weg ins Exil. Rekonstruktion. 586vor der ZeitrechnungDer Weg nach Babel
Jerusalem fällt, das Haus des Ewigen brennt. Wer überlebt, wird fortgeführt, viele Wochen weit nach Osten. Und doch endet die Geschichte dort nicht.
2. Könige 25 · Jeremia 39
An den Strömen Babels
Erzählt, damit nichts vergessen wird
In Babel sitzt Gilad abends bei einer Lampe und erzählt, was ihm erzählt wurde: von der Nacht vor der Mauer, von den Scherben im Krug, von der Rolle. Und er hält sich an das, was der Älteste der Familie ihm mitgegeben hat: Erzähl beides. Und lass genug aus.
Ein Abend in Babel, um 560 vor der Zeitrechnung. Rekonstruktion.
Die Familie
Ein Dorf, eine Stunde vor Jerusalem
Anatot ist ein Priesterdorf im Land Benjamin und die Heimat des Propheten Jirmejahu. Hier lebt die Familie, durch deren Augen wir die Geschichte sehen. Einige von ihnen stehen wirklich in der Bibel.
Machseja
Elf Jahre alt, als das Heer kommt. Lernt beim Priester die Buchstaben und gibt sie sein Leben lang weiter.
Biblisch belegt: Jeremia 32,12Elkana
Er hat gehört, wie Samaria fiel, und er hat der Familie das Erzählen beigebracht.
RomanfigurNerija
Machsejas Sohn, der Vater der drei Brüder. Er lebt zwischen Anatot und der Stadt.
Biblisch belegt: Jeremia 32,12Baruch
Der älteste Sohn Nerijas. Er wird die Worte Jirmejahus auf eine Rolle schreiben.
Biblisch belegt: Jeremia 36Seraja
Der mittlere Sohn, später im Dienst des Königs. Er reist mit dem König nach Babel, Jahre vor dem Fall der Stadt.
Biblisch belegt: Jeremia 51,59Gilad
Der jüngste Bruder. Er hört zu, er merkt sich alles, und in Babel erzählt er es weiter.
Romanfigur
Kostenlos
Die Begleitmappe zu den Bibel-Hörromanen
Für alle, die beim Hören wissen wollen, wo sie gerade sind, wer regiert und was die Archäologie gefunden hat. Zum Ausdrucken, zum Nachschlagen, zum Weitergeben an den Lesekreis.
- Die Könige von Juda und IsraelAlle Könige auf einen Blick, mit Regierungsjahren, Propheten und den Großreichen ihrer Zeit. Als Poster zum Ausdrucken.
- Karte: Juda um 700Alle Orte des Romans, der Feldzug Sanheribs und der Weg nach Jerusalem.
- Jerusalem zur Zeit HiskijasMauer, Tunnel, Neustadt, Tore: Wo die Szenen spielen.
- Jeremia in der richtigen ReihenfolgeDas Buch Jeremia ist nicht nach der Zeit geordnet. Ein Leseplan, der es ist.
- Der Stammbaum der FamilieFür Band 1, ohne zu verraten, was später geschieht.
- Das Siegel BaruchsElf echte Funde aus dieser Zeit und was sie über die Menschen im Roman verraten.
- GesprächsleitfadenFragen und Bibelstellen zu jedem Kapitel, für Lesekreise und Bibelgruppen.
Wer schreibt
Micha Levzion
Micha Levzion lebt in Israel und schreibt unter diesem Namen alles, was unter dem Dach von Schalom Israel entsteht. Die Bibelworte in den Romanen überträgt er selbst aus dem hebräischen Text.
Die Romane halten sich an das, was die Bibel und die Archäologie über diese Zeit sagen. Was erfunden ist, steht im Nachwort jedes Bandes, und im Personenregister ist jede biblisch belegte Figur gekennzeichnet.
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